Sich für das Tierwohl einsetzen
Sich für das Tierwohl einsetzen
Unsere acht Ziele für mehr Tierwohl
Mit acht Zielen setzen wir uns systematisch dafür ein, das Tierwohl zu verbessern und zusätzlich unser Sortiment an pflanzlichen Alternativen weiter auszubauen.
Tierschutzmanagementsystem
Unser Ziel:
EDEKA Südwest entwickelt ein Tierschutzmanagementsystem, das bis 2027 in allen für die eigene Zerlegung anliefernden deutschen Schlachthöfen (für Rinder, Schweine und Geflügel) zum Einsatz kommt.
Entwicklung von Standards
Gültig für die Schlachtung von Rindern und Schweinen.
Auditierung von 10 Schlachthöfen
Die Schlachthöfe liefern Schweine und Rinder.
Re-Auditierung
14 Schlachthöfe werden im Auftrag von uns regelmäßig auditiert. 3 Re-Auditierungen, die ursprünglich 2024 vorgesehen waren werden im ersten Quartal 2025 durchgeführt.
Re-Auditierung
Re-Auditierung von 11 Schlachthöfen.
Unser Ziel
Alle anliefernden deutschen Rinder-, Schweine- und Geflügel-Schlachhöfe arbeiten nach einem definierten Tierschutzmanagementsystem.
Tierschutzmanagementsystem
Mit der Entwicklung eines Tierschutzmanagementsystems setzt sich EDEKA Südwest dafür ein, dass anliefernde Schlachthöfe Tierschutzrisiken kennen, überwachen und belegbar beherrschen. 14 Schlachthöfe, die Schweine- und Rindfleisch an EDEKA Südwest liefern, werden in regelmäßigem Abstand von einer neutralen Stelle auditiert. In 2025 fanden 11 Re-Auditierungen statt. Zusätzlich bereiten wir uns darauf vor, das Tierschutzmanagementsystem auf Geflügel zu erweitern
Regelmäßig besuchen unsere vier Tierschutzbeauftragten die Partnerbetriebe der Markenfleischprogramme.
Bei den Schlachthöfen für unser Markenfleischprogramm Hofglück Schwein wird das Tierschutzmanagementsystem konsequent umgesetzt.
Unsere Tierschutzbeauftragten haben das Wohl von Schweinen, Geflügel und Rindern im Blick.
Regionale Eier
Unser Ziel:
Bis 2027 beträgt der Absatzanteil regionaler Eier von „Unsere Heimat“ mindestens 40 % des Eier-Gesamtsortiments.
Entwicklung des Absatzanteils regionaler Eier von „Unsere Heimat“ am Eier-Gesamtsortiment
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Regionale Eier
Frische Eier von Erzeugerbetrieben aus dem Südwesten bietet unsere Regionalmarke „Unsere Heimat“. Alle Frischei-Erzeugerinnen und -Erzeuger der Marke sind seit 2021 Teil der Initiative „Huhn & Hahn“, bei der auch die männlichen Küken aufgezogen werden. Trotz verschiedener Werbemaßnahmen ist der Absatzanteil an regionalen Eiern im Jahr 2025 leicht gesunken. Gründe dafür waren eine inflationsbedingte geringere Nachfrage, Veränderung der Nachfrage hin zu günstigeren Varianten sowie eine mangelnde Verfügbarkeit der Eier in den Erzeugerbetrieben.
Dennoch halten wir weiter an diesem Ziel fest und werden regionale Eier sowohl unverarbeitet als auch in verarbeiteter Form wie z.B. in Frischteigwaren weiter forcieren.
Der Verein für kontrollierte alternative Tierhaltung (KAT) sichert als Prüfinstanz die Herkunft und Rückverfolgbarkeit bei Eiern aus Bio-, Freiland- und Bodenhaltung. Dafür hat er ein System zur Überprüfung aufgebaut, das alle Produktionsstufen einbezieht. EDEKA Südwest vertreibt über seine Großhandelslager im Frisch-Ei-Sortiment ausschließlich Eier, die KAT-geprüft sind.
Schweine in Haltungsform Stufe 4
Unser Ziel:
Bis 2027 beträgt der Anteil der Schweine, die im Hofglück-Programm oder unter ökologischen Bedingungen aufwachsen, mindestens 30 % aller angelieferten und verarbeiteten Schweine bei EDEKA Südwest Fleisch.
Entwicklung des Anteils der Schweine, die im Hofglück-Programm oder unter ökologischen Bedingungen aufwachsen
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Schweine im Hofglück-Programm
Unsere regionale Eigenmarke “Hofglück” steht für Fleisch der Stufe 4 der Kennzeichnung Haltungsform. Die Lieferantenbetriebe stammen alle aus dem Südwesten Deutschlands.
2025 konnten wir einen weiteren Betrieb, der Schweinefleisch für das Hofglück-Programm liefert, gewinnen. Die Anzahl der Hofglück-Betriebe, die Schweine halten, ist somit auf insgesamt 74 gestiegen. Diese Tatsache und zusätzliche Kommunikationsmaßnahmen rund um dieses Thema haben dazu beigetragen, dass die Menge in 2025 weiter gestiegen ist.
Herkunft der Schweine aus Haltungsform Stufe 2
Der Großteil des Rohstoffs unserer Hausmarke “Metzgergenuss” stammt aus regionaler Landwirtschaft, genauer gesagt aus dem Vertriebsgebiet von EDEKA Südwest. Über 200 Landwirtinnen und Landwirte produzieren hochwertiges Schweinefleisch für Metzgergenuss. Seit vielen Jahren sind enge und vertrauensvolle Kooperationen mit Landwirtinnen und Landwirten entstanden, welche über Erzeugergemeinschaften gebündelt sind. Feste Verträge sowie Abnahmegarantien und Zuschläge garantieren den Betrieben eine verlässliche Planbarkeit. Die Produkte halten das sogenannte 5xD-Prinzip („D“ steht dabei für Deutschland) ein: Ferkelgeburt und Aufzucht erfolgen in Deutschland, Mast, Schlachtung und Verarbeitung bei uns im Südwesten.
Für alle unsere Hofglück-Produkte ist 5xR (Regionalität) gewährleistet. Das
bedeutet, dass die Tiere in den Bundesländern unseres Vertriebsgebiets geboren, aufgezogen, gemästet, geschlachtet und verarbeitet werden.
Stadionwurst beim KSC
EDEKA Südwest beliefert seit der Saison 2022/2023 die Kioske im Karlsruher BBBank Wildpark Stadion mit einer individuellen KSC-Bratwurst. Die Stadionwurst wird von EDEKA Südwest Fleisch in Rheinstetten bei Karlsruhe hergestellt. Der Rohstoff stammt dabei von Höfen, die Teil des Regionalprogramms “Hofglück” sind.
Schwarzwald Bio-Weiderind
Unser Ziel:
Bis 2027 steigert EDEKA Südwest Fleisch die Anzahl der Schwarzwald Bio-Weiderinder auf 2.500 pro Jahr.
Entwicklung der Anzahl von Schwarzwald Bio-Weiderindern
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Seit 2022 werden auch Kühe miteinberechnet.
Schwarzwald Bio-Weiderind
Schwarzwald Bio-Weiderind steht für ökologische Landwirtschaft, Regionalität aus dem Südwesten und tiergerechtere Haltung. Die Artikel des Programms tragen die Stufe 5 der Kennzeichnung “Haltungsform”. Die Tiere der Erzeugergemeinschaft Schwarzwald Bio-Weiderind sind mindestens von Mai bis Oktober durchgehend auf den Wiesen und Weiden des Schwarzwalds und finden dort natürliches Futter wie saftiges Gras und Weidekräuter. Die Tiere tragen so dazu bei, das typische Landschaftsbild des Schwarzwalds zu erhalten. Alle Betriebe sind nach strengen Bio-Verbandsrichtlinien, größtenteils nach den Naturland-Kriterien zertifiziert. Zusätzlich setzt die Erzeugergemeinschaft überwiegend auf Mutterkuhhaltung. Das bedeutet, dass die Kälber nach der Geburt bei den Muttertieren bleiben und im Herdenverband aufwachsen. Außerdem werden zusätzlich Kälber aus Milchviehbetrieben aufgezogen. Seit dem Jahr 2022 werden bei der Erfassung der vermarkteten Schwarzwald Bio-Weiderinder auch die Kühe mit eingerechnet. 2025 kam es zu einem leichten Rückgang der Rinderanzahl, nicht jedoch der Gesamtmenge in kg. Dies ist dadurch begründet, dass durch eine Zunahme des Gewichtes der Rinder die gleiche Menge in kg bei weniger Tieren erreicht wurde. Dennoch halten wir an unserem festgesetzten Ziel für 2027 fest. EDEKA Südwest unterstützt die kuhgebundene Kälberaufzucht darüber hinaus durch die Zusammenarbeit mit der Erzeugergemeinschaft „Demeter HeuMilch Bauern“. Ein weiteres Projekt: das Strohkalb, bei dem die regionale Aufzucht im Südwesten und Vermarktung der Tiere in der Region Baden im Fokus steht. Der teilnehmende Betrieb zieht die Tiere in kleinen Gruppen auf Stroh und mit natürlichen Futtermitteln auf, bis sie weitervermittelt werden. Das ermöglicht eine besondere Transparenz, da Aufzucht, Mast, Transport und Verkauf aus einer Hand erfolgen. Als Partner von EDEKA Südwest wird das hochwertige und zarte Fleisch in den Märkten der Region im Südwesten angeboten.
sind die Tiere bei Schwarzwald Bio-Weiderind mindestens auf der Weide.
sind Teil der Erzeugergemeinschaft Schwarzwald Bio-Weiderind.
Glanrind aus der Nordpfalz
Engagierte Bauern und der „Verein zur Erhaltung und Förderung des Glanrindes” setzen sich seit Mitte der 1980er-Jahre erfolgreich für den Erhalt dieser traditionellen heimischen Rinderrasse ein. Wir unterstützen diesen Einsatz und bietet in einzelnen Märkten Fleisch-Spezialitäten vom Glanrind an.
Regionale Lamm-Programme
Unser Ziel:
Bis 2027 beträgt der Anteil von Lammfleisch aus regionaler Haltung 25 % am gesamten Absatz von Lammfleisch bei EDEKA Südwest Fleisch.
Entwicklung des Anteils von Lammfleisch aus regionaler Haltung
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Regionale Lamm-Programme
Hunderte von Jahren prägen Wanderschäferinnen und -schäfer die Landschaften im Südwesten Deutschlands. EDEKA Südwest möchte die natürliche und traditionelle Schafhaltung mit dem heimischen Lammfleisch-Programm aus Baden-Württemberg unterstützen. Dafür haben wir eine Kooperationen mit der regionalen Erzeugergemeinschaft “Württemberger Lamm” geschlossen. 2025 ist der Anteil von regionalem Lammfleisch leicht gesunken. Auch das ist dem aktuell reduzierten Fleischkonsum geschuldet. Wir bauen auf einer seit zwei Jahrzehnten bestehenden Vermarktungskooperation auf und verfolgen auch weiterhin das Ziel der Partner von Beginn an: die Stärkung regionaler Erzeugung und Vermarktung sowie der naturnahen Schafhaltung.
Nachhaltigerer Fisch
Unser Ziel:
Mit unseren zertifizierten Fisch-Artikeln (ASC, MSC und Bio) erreichen wir 2027 einen Anteil von über 60 % am Gesamtlagerumsatz (bezogen auf Fisch-relevante Warengruppen in Selbstbedienung und an der Bedientheke).
Entwicklung des Anteils zertifizierter Fisch-Artikel
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Nachhaltigerer Fisch
Gemeinsam mit dem WWF setzt sich EDEKA seit langer Zeit für einen Ausbau des Angebots von Fisch und Meeresfrüchten aus verantwortungsvollen Quellen ein. Das MSC-Siegel vom Marine Stewardship Council und das ASC-Siegel vom Aquaculture Stewardship Council kennzeichnen diese Produkte.
Seit 2023 sind bereits alle Frischetheken in unseren Regie-Märkten MSC- und ASC-zertifiziert, so dass sie die Siegel zur Auslobung von MSC- und ASC-zertifizierten Produkten nutzen können. Für die Zertifizierung müssen die Mitarbeitenden an den Frischetheken eine Schulung zum Umgang mit MSC- und ASC-zertifizierter Ware absolvieren. 2025 ist der Anteil von zertifizierten Fisch-Artikeln leicht gestiegen. Mit unseren Frische-Fachberatungen in den Märkten sowie Werbeanstößen und der Teilnahme an der Kampagne “Check konnte der Absatz im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden.
Regionale Milch
Unser Ziel:
Bis 2027 stammen 100 % der Frischmilch von der Regionalmarke „Unsere Heimat“ aus der Haltungsform Stufe 3.
Frischmilch von „Unsere Heimat“
Wir haben uns ein neues Ziel für mehr Tierwohl bei regionaler Milch gesetzt.
Anteil Haltungsform 3 Milch an UH-Frischmilch
Anteil Frischmilch aus Haltungsform Stufe 3 an UH-Frischmilch: 31%
Anteil Haltungsform 3 Milch an UH-Frischmilch
Anteil Frischmilch aus Haltungsform Stufe 3 an UH-Frischmilch: 100%
Unser Ziel
Bis 2027 stammt die komplette Frischmilch unserer Regionalmarke aus Haltungsform Stufe 3.
Regionale Milch
Viele Kundinnen und Kunden möchten nicht nur beim Einkauf von Fleisch, sondern auch bei Milch zu Produkten aus tiergerechterer Haltung greifen. Deshalb haben wir uns 2022 als neues Ziel gesetzt, alle Frischmilch-Produkte unserer Regionalmarke „Unsere Heimat“ bis 2027 auf Haltungsform Stufe 3 umzustellen. Haltungsform Stufe 3 bedeutet unter anderem, dass die Kühe Kontakt mit dem Außenklima haben und ausschließlich Futter ohne Gentechnik erhalten.
2023 wurde der erste Lieferantenbetrieb, die Molkereigenossenschaft Hohenlohe-Franken eG in Schrozberg, auf Haltungsform Stufe 3 umgestellt. Die Haltungsform Stufe 3 wird bereits auch auf diesen Produkten ausgelobt. Die Umstellung der übrigen Lieferantenbetriebe ist im dritten Quartal 2024 erfolgt.
Pflanzliche Alternativen
Unser Ziel:
Mit unseren „pflanzlichen Alternativen“ erreichen wir 2027 einen Anteil von 25 % in der Warengruppe Milch und einen Anteil von 20 % in der Warengruppe Wurst in Selbstbedienung bezogen auf den Umsatz.
Entwicklung Anteil pflanzlicher Milch- und Wurstalternativen
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Pflanzliche Alternativen
In weiten Teilen der Gesellschaft besteht Interesse an vegetarischer und veganer Ernährung. Besonders Fleisch- und Milchersatzprodukte sind dabei im Fokus.
Die Entwicklung der Anteile an pflanzlichen Milch- und Wurstalternativen folgt 2025 dem aktuell rückläufigen Trend, der sich bereits 2024 abgezeichnet hat, bei dem Fleisch-, Wurst- und Käse-Veggie-Alternativen zunehmend stagnieren.
Wir fördern pflanzliche Alternativen durch ein umfangreiches Sortiment, regelmäßige Werbeanstöße und spezielle Marketing-Maßnahmen mit unserem Ernährungsservice wie z.B. zum Veganuary und dem Welt-Vegantag. Auch unsere Produktionsbetriebe sowie Erzeugerinnen und Erzeuger unserer regionalen Eigenmarke „Unsere Heimat“ entwickeln fleischlose Produkte. So führen wir beispielweise einen veganen Wurstsalat to go von Schwarzwaldhof und einen Demeter zertifizierten Bio-Humus unter unserer Regionalmarke. Mitarbeitende in den Märkten schulen wir mit einer speziellen Fachkraftausbildung Veggi/ -Vegan. 2025 haben weitere fünf Mitarbeitende die Ausbildung zur Fachkraft “Veggi/ Vegan” erfolgreich abgeschlossen.










